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 ForumIndex  »  Ausstattung  »  Logge Nasa Clipper Duet spinnt...
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Anfang der Diskussion    ( Antworten erhalten: 23 )    Vorheriges Thema Nächstes Thema
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Nachrichten : 162

Hallo Leute,

zum ersten Mal keine Antwort in diesem phantastischen Forum ?
Seid ihr alle am relaxen im Urlaub ? Es sei euch gegönnt.
Mir rennen die Tage bis zu unserem Sommertörn in Kroatien davon und deswegen wäre ich sehr froh über eure Hinweise/Ratschläge/Tipps.
Sicher hat doch irgendeiner mal ein ähnliches Problem mit dieser Logge gehabt - oder ?
Bitte meldet euch, im Internet sind nur wenig Hinweise zu finden. Fremdstörungen durch andere Geräte oder Kabel schliesse ich aus, da an der Verlegung der Kabel von Beginn an nichts geändert wurde. Auch den Hinweis mit den Lötstellen auf der Platine bin ich nachgegangen, diese sehen aus wie neu oder gerade erst verlötet.
Weiss in diesem Zusammenhang vielleicht jemand ob die beiden Poties im Geräteinnern zum Kalibrieren des Echolots und der Logge sind ?

Danke für eure Hinweise/Tipps...

Grüsse Michael
O 22.07.2019 um 22:37 Uhr Offline Profil Private Nachricht
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Nachrichten : 1545

Moin Michael,

sorry, ich melde mich nur deshalb, damit Du wenigstens eine Antwort bekommst.
Ich kenne das Problem nicht und habe selbst auch keine Logge - bei mir loggt das GPS.

Viele Grüße
Reinhard
O 23.07.2019 um 02:15 Uhr Offline Profil Email www Private Nachricht
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Nachrichten : 162

Hallo Reinhard,
danke für deine Antwort.
Ich war der Meinung dass noch jeder 3.Kleinkreuzer diese oder eine ähnliche Logge an Bord hat, aber offensichtlich habe ich mich getäuscht. Die Nasa Clipper Duet zählt aufgrund des guten Preis/Leistungsverhältnis zu den meistverkauften Loggen bei Kleinkreuzern.
Aber vermutlich sind diese nun im Zuge der Digitalisierung wieder am untertauchen...
Hast du dann ständig das Tablet oder Handy an oder mit was misst du die Geschwindigkeit per GPS ?

Grüsse Michael
O 23.07.2019 um 13:15 Uhr Offline Profil Private Nachricht
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Administrator

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Nachrichten : 1545

Hallo Michael,

Ich habe seit 14 Jahren ein Garmin GPS 72, das mir Kurs und Geschwindigkeit anzeigt.
Und ein Echolot NASA Cruiser, das innen im Rumpf angeklebt ist. Ich wollte keine zusätzlichen Löcher im Rumpf haben.

Mit diesen Geräten und Papierseekarten bin ich auf Ostsee und IJsselmeer immer gut zurechtgekommen.

Seit meinem letzten Törn ist auch ein Tablet an Bord. Mit aktuellen Seekarten.

Viele Grüße
Reinhard
O 23.07.2019 um 15:57 Uhr Offline Profil Email www Private Nachricht
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Nachrichten : 7

Hallo Michael,

Mein Nasa Clipper Duet spinnt auch und zwar sowohl Logge wie auch Lot.

Das Lot zeigt mal richtigen Wert an dann mal extrem hohe Werte und öfter auch OUT.
Die Logge zeigt dauerhaft nur zu niedrige Werte an.
Dazu kommt das wenn die Druckwasserpumpe läuft dann Fantasiewerte angezeigt werden.
Nach den Recherchen im Netz und weil das Gerät schon sehr alt ist hab mir jetzt ein neues Clipper Duet gekauft. Werde es wohl nächste Woche anschliessen.
Viele Grüße
Andreas
O 23.07.2019 um 18:00 Uhr Offline Profil Email Private Nachricht
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Nachrichten : 162

Hallo Andreas,
dann haben wir ziemlich das gleiche Problem, bis auf das bei mir sich beim Zuschalten von Geräten nichts ändert. Das Lot hat die stark schwankenden Werte schon länger, hat mich nicht weiter gestört, die erst seit diesem Jahr fast immer 1 kn zu geringen Werte an der Logge jedoch schon. Auch da stellenweise 0 Anzeige oder eben überwiegend zu wenig. In der Betriebsanleitung steht, dass Spannungsspitzen von anderen Geräten zu Fehlanzeigen führen können. Du könntest auch ein Entstörfilter an der Pumpe versuchen. Meine Geberkabel liegen seit Jahren weit weg von anderen Kabeln oder Geräten, daher schliesse ich die eigentlich aus. Ganz ausschliessen kann ich unsere neue Kompressorkühlbox aber noch nicht, da ich nach Anruf bei Dometic Waeco seit gestern weiss, dass der Anlaufstrom bei 12 V Anschluss ca. 15 A Strom zum Starten des Kompressors zieht und mein verlegtes Kabel einen zu schwachen Querschnitt hat. Bei 5-6m Kabel werden ca. 8 qmm Kabelquerschnitt von der Batterie weg erforderlich, das habe ich nicht beachtet. Ob das allerdings im Zusammenhang mit der spinnenden Logge steht, muss ich erst noch herausfinden. Neues Silikonkabel ist bestellt...

Grüsse Michael
O 23.07.2019 um 23:01 Uhr Offline Profil Private Nachricht
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Nachrichten : 823

Eine Kompressorbox zieht definitiv keine 15 A beim Start, höchstens 5A.
Sonst wären bei uns im Segelboot längst die Sicherung gekommen.

Da hat der Support Mann bei Dometic Waeco bestimmt einen Absorber Kühlschrank gemeint. Beim Start und auch sonst verbrauchen die 14 A. Ganz sicher!
O 23.07.2019 um 23:19 Uhr Offline Profil Email www msnmPrivate Nachricht
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Nachrichten : 162

Hallo Flask,

nachdem meine Kompressorkühlbox Dometic FR40 an 220 V einwandfrei funktionierte, aber bei 12V entweder nicht anlief oder dann später auf dem See nicht mehr ansprang und sich bis auf 12 Grad erwärmte, habe ich recherchiert. Im Internet hatte jemand sogar 24 V Anlaufstrom gemessen und deswegen habe ich bei Dometic ehemals Waeco angerufen. Dort wurde mit bestätigt, dass der Anlaufstrom des Kompressors ca. 15 A beträgt. Im Dauerlauf wird dann 60W/12V = 5 A benötigt. Bei einer Zuleitungslänge von ca. 5- 6 m wird ein Kabelquerschnitt von 6-8 qmm erforderlich, meine Batterie (120 Ah)steht in der Backskiste und die Box steht im Salon neben der Pantry, die Länge ist ca. vorhanden Da ich den Kabelquerschnitt nicht beachtet habe, läuft die Box auf 12V nicht an. Übernächstes WE erfolgt der Einbau eines neuen Silikonkabels und dann sehen wir weiter...
Du hast nicht zufällig auch eine Logge Nasa Duett Clipper ?
O 24.07.2019 um 13:06 Uhr Offline Profil Private Nachricht
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Moderator

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Nachrichten : 823

Nein habe ich nicht.

Und ich bleibe bei meinen 5 A Anlaufstrom.

Hier die Daten von der Herstellerseite:

ELEKTRIK
Eingangsspannung (AC) 100-240 V
Eingangsspannung (DC) 12/24 V
Nenneingangsstrom (AC) 0.4A at AC240V/1.0A at AC100V A
Nenneingangsstrom (DC) 4A at DC12V und 2A at DC24V A
Eingangsfrequenz 50/60 Hz

Schau mal auf die Herstellerseite.
https://www.mobicool.com/de-de/de/produkte/k%C3%BChlboxen/elektrische-k%C3%BChlboxen/mobicool-fr40-_-156445#features


O 24.07.2019 um 20:42 Uhr Offline Profil Email www msnmPrivate Nachricht
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Nachrichten : 162

Hallo Flask,

schau mal bei Wikipedia, da kannst du den Unterschied zwischen Nenneingangsstrom (in unserem Fall ca. 5A) und dem Anlauf- oder Einschaltstrom (Wikipedia) nachlesen.
Schade dass der Hersteller darauf nicht in der Betriebsanleitung hinweist. Ich denke dass der Hersteller (mit dem ich telefoniert habe) weiss wovon er spricht.
Unsere Lastkompressoren in der Firma verbrauchen auch beim Einschalten wesentlich mehr Strom als im laufenden Betrieb. Wir haben dafür spezielle Messprogramme. Da unsere Kompressoren zu gross ausgelegt wurden, und weil die max.Betriebsdauer nun erreicht ist, tauschen wir diesen nun auf Empfehlung des Herstellers gegen einen kleineren mit höherer Laufdauer/Zeit bei gleicher Leistung des Luftvolumens. Dadurch werden ca. 20 - 30% Energie eingespart, weil der Kompressor weniger aus- und einschaltet.

Grüsse Michael
O 24.07.2019 um 23:09 Uhr Offline Profil Private Nachricht
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Administrator

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Nachrichten : 1545

Ihr Lieben,

bitte haltet den Ball flach, wir wollen doch Freunde bleiben

Viele Grüße
Reinhard
O 25.07.2019 um 09:37 Uhr Offline Profil Email www Private Nachricht
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Moderator

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Nachrichten : 823

Neustart.

Wenn wirklich 15 A Anlaufstrom (24 V Anlaufstrom gibt es nicht) auftreten sollten, dann müsste dieser Anlaufstrom so zeitlich kurz sein, dass Sicherungen darauf nicht reagieren. Das Verlegen, wie bereits vorgeschlagen von Leitungen 8 qmm, wird nichts daran ändern. Und ob dieser vermutete hohe Anlaufstrom, die Logge wirklich durcheinander bringt, bezweifel ich. Einfach die Kühlbox nicht anschließen und dann schauen, ob die Logge richtig anzeigt.

Es gibt jetzt weitere Lösungsansätze um den Fehler einzukreisen.

a) Logge temporär zum Prüfen mit eigener Batterie versorgen.
b) alle anderen Verbraucher ausschalten und testen.
c) Kurzfristig mal eine 5A Sicherung einsetzen und dann die Kühlbox betreiben.

Am Leitungsquerschnitt wird es sehr wahrscheinlich nicht liegen.

Im Segelforum werden weitere gute Hilfen zur Reparatur genau dieser Logge gegeben. Um als Laie den Fehler besser einzukreisen und ein Elektronikproblem auszuschließen zu können, z.B. ein Zweitgerät kaufen (nicht die feine Art ggf. zurückschicken) etc...


O 26.07.2019 um 10:47 Uhr Offline Profil Email www msnmPrivate Nachricht
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Nachrichten : 7

Bei mir war's wohl ein elektronikproblem, hab die alte Clipper Duet gegen neues ausgetauscht, Verkabelung und Geber nicht verändert und jetzt geht's wieder einwandfrei.
Grüße
Andreas
O 02.08.2019 um 11:03 Uhr Offline Profil Email Private Nachricht
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Nachrichten : 162

War seit Donnerstag auf dem Boot, Fehlersuche und alle Tips von euch beherzigt... mit Erfolg.
Kühlbox: Neues Silikonkabel 6 qmm von der Batterie direkt bis in die Küche ins kleine Dreickfach verlegt und direkt mit der 12V Dose verbunden, ohne Unterbrechungen. Ich hatte 5-6 m geschätzt, nach der Verlegung aus der Backskiste nach oben durch die seitliche Plichtkiste am Boden in die Toilette, dann durch die Treppe an der vorderen Heckkoje lang, dann am unteren Küchenschrank lang am Boden und wieder hoch in die kleine Küchenecke/Regal bis zur Dose : 7,60 m ! Kein Wunder also dass die Kühlbox mit einem 1 qmm dünnen Kabel nicht ansprang, obwohl gemessen an der Dose 12,7 V anlagen. Hinzu kommt noch ein 1m langes Orginalkabel von der Dose zur Box, gesamt also knapp 9m bis zum Kompressor.
Die Box läuft seit Do Abend mit 12 V durchweg mit 5 Grad, ich bin happy. Mit meinem 50 Wh Solarpanel hatte ich noch Radio und Logge laufen, Batterie hat immer noch 12,4 V und das beste - kaltes Bier ! Hab die Box auch mal auf -4 Grad eingestellt, auch das ohne Probleme.
Boot am Sa ausgekrant und Logge ausgebaut, dann mit dem Fön einen konstanten Luftstrom erzeugt, Logge und Fön fixiert. 18 kn… Dann das Flügelrad inspiziert und einen Riss entdeckt sowie eine Unwucht... Vermutlich habe ich das Flügelrad beim Slippen im Frühjahr beschädigt. Flügelrad gegen neues getauscht, dann mit Fön wieder getestet und 21 kn bei gleichem Luftstrom. Flügelrad lief dann auch mit einer kleineren Fönstufe an, was das alte Flügelrad nicht machte...
Testen kann ich es schlussendlich erst übernächste Woche in Kroatien, aber ich bin zuversichtlich das nur das Flügelrad die Probleme verursachte.
Hab gleich auch nach dem Sonar geschaut und war überrascht das der Sonarkopf komplett in einem Ölbad (?) gelagert ist. Ist das normal ? Weiss das jemand ? Hab das Boot seit 11 Jahren aus zweiter Hand und noch nie nachgeschaut...
So langsam kann der Urlaub kommen, die letzten Vorbereitungen laufen und die grössten Probleme sind gelöst.
Danke allen für die Tips…

Grüsse Michael

O 04.08.2019 um 21:34 Uhr Offline Profil Private Nachricht
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Nachrichten : 1545

Hallo Michael,
Ja, das ist völlig normal, dass der Kopf des Echolotes in Öl gelagert ist.
Es gibt einen Original-Einbausatz, der genau diese Einbaumethode vorsieht.

Viele Grüße
Reinhard
O 04.08.2019 um 23:25 Uhr Offline Profil Email www Private Nachricht
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Nachrichten : 162

Hallo Reinhard,
danke für Info, dann bin ich beruhigt. Bin gespannt ob die phasenweisen Aussetzer des Echolotes nun auch weg sind, ich befürchte nein...
Weisst du was das Öl bewirken soll ? Damit sich die Schallwellen besser ausbreiten können, weil ja ohne Öl Luft zwischen Sonarkopf und Bootsboden wäre ? Könnte ich mir noch vorstellen.
Ansonsten könnten die Aussetzer ebenfalls von einer phasenweise zu niedrigen Spannung herkommen, weil ja die Kühlbox mit 12V immer versucht hat anzuspringen und vermutlich dann immer die Bordspannung in die Knie ging.
Oder kann auch das Antifouling eine gewisse Abschirmung bewirken ? Hab einfaches VC 17M drauf.
Ich werde es nächste Woche (hoffentlich) rausfinden... Das Lot ist fast wichtiger als die Logge in unbekannten Gewässern.

LG Michael
O 05.08.2019 um 13:22 Uhr Offline Profil Private Nachricht
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Nachrichten : 1545

Zitat:


Weisst du was das Öl bewirken soll ? Damit sich die Schallwellen besser ausbreiten können, weil ja ohne Öl Luft zwischen Sonarkopf und Bootsboden wäre ? Könnte ich mir noch vorstellen.


Genau das.
Zitat:


Oder kann auch das Antifouling eine gewisse Abschirmung bewirken ? Hab einfaches VC 17M drauf.


Glaub ich nicht - das hätte sich schon rumgesprochen. VC-Zeugs haben 'ne Menge Segler unter ihrem Rumpf.

Viele Grüße
Reinhard
O 05.08.2019 um 13:43 Uhr Offline Profil Email www Private Nachricht
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Nachrichten : 155

Oder kann auch das Antifouling eine gewisse Abschirmung bewirken ? Hab einfaches VC 17M drauf.

Also ich habe einen Raymarin Durchbruchgeber (Kombi für Echo + Logge) - beim Vorgängerboot hatte ich einen Garmin Durchbruchgeber nur für Echo. So weit ich mich an die Betriebsanleitungen erinnere, darf der Kombigeber nicht mit Antifouling oder ähnliches überstrichen werden.
Habe diese Geber beim Anbringen von Antifouling immer abgeklebt.
Deiner Beschreibung nach, nehme ich jedoch an, dass du einen Innenbordsensor (oder wie das genau heißt) hast - da dürfte dies keine Rolle spielen.
O 07.08.2019 um 08:51 Uhr Offline Profil Email Private Nachricht
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Nachrichten : 1545

Meiner unmassgeblichen Meinung nach dürfte dieses Überstreichverbot einzig dem Zweck dienen, zu verhindern, dass durch die Farbe die beweglichen Teile der Logge (Paddelrad, Achse) verklebt werden.
Diese Teile funktionieren nur dann zuverlässig, wenn sie völlig unbeeinflusst durch irgendwelche Farbpartikel frei drehen können.

Beim Echolot liegt der Fall anders. Das Signal, das vom Geber abgestrahlt und als Echo wieder aufgefangen wird, ist für Wasser "optimiert". Da z.B. eine ölige Flüssigkeit und massives GFK (und auch ein fester Klebstoff ohne Luftblasen) ähnliche Eigenschaften haben, kann der Einbau auch innen ohne einen Rumpfdurchbruch erfolgen. Auch eine "massive" Farbschicht auf dem Rumpf wird daran nichts ändern.

Was eben nicht funktioniert, ist eine Luftschicht zwischen Geber und Wasser unter dem Rumpf. Z.B bei Sandwichlaminat, oder wenn der Geber innen so montiert wird, dass ein Luftspalt zwischen Geber und Laminat bleibt. Durch diese Luftschicht werden die Signale so verfälscht, dass keine sinnvollen Werte ermittelt werden können.

Kommen wir nochmal auf die Farbschicht des Antifoulings zurück...
"Normales" Antifouling besteht im Wesentlichen aus Bindemitteln und einem Wirkstoff, der gegen Algenbewuchs helfen soll. Nach dem Auftragen ist das ausgetrocknet eine feste, massive Farbschicht, die nicht weiter stört.
Kupferhaltiges Antifouling wie z.B. VC17M hat mit dem Kupfer einen weiteren Bestandteil. Kupfer ist als Metall elektrisch leitend. Es wäre theoretisch durchaus denkbar, dass man sich mit einer aufgetragenen Kupferschicht im Antifouling eine Art "Abschirmung" unter den Geber pinselt, die das Signal derart schwächt, dass es damit eben auch nicht funktioniert.
Soweit die Theorie.

In der Praxis dürfte jeder zweite Sportbootbesitzer irgendein kupferhaltiges Antifouling angewendet haben. Und niemand, den ich kenne, hat unterm Rumpf die Stelle freigelassen, wo der Echolotgeber sitzt. Wenn das regelmäßig zu Störungen des Echolotsignals führen würde, wären alle Foren voll von negativen Erfahrungsberichten und es würde massiv davor gewarnt werden, so ein Zeug unter den Geber zu streichen.
Ich gehe davon aus, dass die aufgestrichene kupferhaltige Schicht nicht soviel Metall enthält, dass es irgendwie stören könnte.

Eigene Erfahrung: Ich pinsel seit 14 Jahren jährlich/zweijährlich kupferhaltige VC-Produkte auf meinen Rumpf, ohne vorher alte Anstriche zu entfernen. Mein innen aufgeklebtes NASA-Echolot funktioniert so gut wie am ersten Tag.

Viele Grüße
Reinhard

O 07.08.2019 um 10:09 Uhr Offline Profil Email www Private Nachricht
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Nachrichten : 823

Sehe ich das also richtig, dass die Kühlbox nichts mit der falsch
anzeigenden Logge zutun gehabt hat? Die Box lief also einfach nicht an, weil der Querschnitt zu klein und die Leitung zu lang war.

Ob die Box auf -4 Grad oder plus 7 Grad gestellt wird
macht erstmal keinen Unterschied bei der momentanen Stromaufnahme (A).
Die Box läuft nur halt länger und zieht daher mehr Ah (Amperestunden), aber nicht mehr Strom (A).

12,4 V ist kein guter Wert. Sogar schlecht!!
Wenn die Batterie voll geladen ist, sollte die Spannung zwischen 13,4 V und 14,2 V liegen, besonders wenn auch noch ein Solarpanel angeschlossen ist und die Sonne scheint. Denn dann lädt das Solarpanel mit einer deutlich höheren Spannung <20V. Zur Kontrolle mal direkt am Solarpanel Ausgang messen. Der Spannungsmesser an der Batterie zeigt natürlich beim Ladevorgang keine <20 V an.

Wenn die Spannung unter Last (also wenn Logge, Kühlschrank und Radio gleichzeitig an ist) deutlich zusammenbricht z.B. von 13 V auf 12,4 V ist es ein Zeichen, dass die Batterie schon ziemlich leer oder sehr alt ist.


O 08.08.2019 um 09:45 Uhr Offline Profil Email www msnmPrivate Nachricht
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Nachrichten : 162

Hallo Flask,
ja möglicherweise hat die Kühlbox nichts mit den fehlerhaften Aussetzern der Logge und des Lotes zu tun aber das weiss ich erst nächste Woche wenn das Boot wieder im Wasser ist.
Fakt ist dass die Kühlbox unterwegs immer versucht hat mit 12V anzuspringen und dies aufgrund des zu schwachen Querschnitts nicht passierte. Da das ursprüngliche Kabel vom Verteiler an der Treppe abging, wurde da wohl auch die Spannung der Anlage strapaziert bzw. durch den Spannungsverlust zyklisch runtergesetzt. Inwieweit das Auswirkungen auf die schwankenden Loggenwerte hatte werde ich wie gesagt nächste Woche wissen, vielleicht hat wirklich nur das beschädigte Loggenrad den Fehler verursacht.
Die Verbraucherbatterie ist eine Solarbatterie 120 Ah AGM Gel und wurde im Juli 2018 neu eingebaut. Seit 1 Woche läuft jetzt die Kühlbox durchgängig Tag und Nacht nur auf 12 V bei 5 Grad. Da ich eine separate Spannungsanzeige an Bord habe, beobachte ich täglich die Spannung. Seit Mo haben wir Schlechtwetter und keine Sonne, gestern Abend stand die Anzeige auf 12.0 V (So bei Sonne 12.6 V). Die Anzeige ist an den Sicherungsleisten in der Treppe eingebaut, an der Batterie selbst liegen dann dann sicher noch 0.2 - 0.3 V mehr an. Heisst mit anderen Worten, dass das 50 Wh Solarpanel bei schlechtem Wetter nicht genügend Leistung der angeschlossenenen Batterie ausgleichen kann und diese also langsam Spannung verliert. Für den Alltagsgebrauch ausreichend, da ich ja im Normalfall ab und zu auch über Nacht mal an der Steckdose 220 V liege.
O 08.08.2019 um 12:24 Uhr Offline Profil Private Nachricht
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Nachrichten : 823

Zitat:
Heisst mit anderen Worten, dass das 50 Wh Solarpanel bei schlechtem Wetter nicht genügend Leistung der angeschlossene Batterie ausgleichen kann und diese also langsam Spannung verliert.


Auch bei gutem Wetter reicht eine 50 Wh Solarpanel auf 24h gesehen nicht und bei schlechtem Wetter schon gar nicht. Denn ...

Leistung = Spannung x Strom
P = U x I
I = P / U
I = 4,166 A

Genauer wird es, wenn man die Angaben auf der Rückseite vom Panel anschaut. Dort wird der max. Strom bei voller Sonneneinstrahlung und perfekter Ausrichtung angegeben. Den Wert erreicht man aber tagsüber nicht oft und wenn ja nicht lange.

RTFM, ein kurzer Blick in die Anleitung erklärt auch warum die Box erstmal angelaufen ist und dann nicht wieder angelaufen ist.

Link Anleitung Dometic S.28




Zitat:
Seit Mo haben wir Schlechtwetter und keine Sonne, gestern Abend stand die Anzeige auf 12.0 V (So bei Sonne 12.6 V)


12.0 V ist kein guter Wert. Je nach Einstellung an der Kühlbox LOW MED HIGH müsste die Box bald abschalten. Die Batterie müsste fast leer sein. Und denkt daran, eine 120 Ah Batterie kann man nicht ganz leeren. Nur 40 bis 50% kann man aus der Batterie herausholen.


O 08.08.2019 um 18:44 Uhr Offline Profil Email www msnmPrivate Nachricht
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Nachrichten : 162

Hallo Flask,
ich kenne die Bedienungsanleitung der Kühlbox sehr gut, aber nochmal: die Box ist mit dem alten Kabel gar nicht gar nichtangesprungen. Aufgrund der guten Isolationsleistung der Box haben wir das anfangs nicht bemerkt und dachten es ist normal dass diese sich bei 35 Grad Aussentemperatur bis auf 10 Grad aufheizt. Ausschaltspannung hatte/habe ich auf low eingestellt. Das 50 Wh Solarmodul reicht locker aus den benötigten Strom für die Box zu erzeugen ohne dass die Batterie an Spannung verliert, zumindest bei überwiegend Sonne. Dies deshalb weil die Box wenn diese erst mal auf z.B. 5 Grad steht, nur selten anspringt um den Temperaturverlust auszugleichen. Deshalb auch mein Test von Do - So bei überwiegend Sonne und ausschliesslichem 12 V Betrieb der Box. Keine Spannungsverluste an der Batterie. Hab dann bewusst von So - Do bei Schlechtwetter weiter getestet und den Spannungsabfall beobachtet, bis 12.0 V. Seit gestern war wieder Sonne und die Spannung ist nun bereits wieder auf 12.2 V gestiegen, also seit 1 Woche völlig autarke Versorgung der Box. Mit anderen Worten - hast du eine gute Batterie mit guter Ausgangsspannung kannst du so eine Komressorkühlbox gut auch mal 1 Woche ohne Nachladung der Batterie betreiben. Auch wenn nicht jeden Tag die Sonne scheint. Bei 7 Tage Schlechtwetter reicht es dann natürlich nicht mehr, aber ich glaube die wenigsten von uns sind länger als 7 Tage ohne Landstromversorgung unterwegs. Für mich reicht es locker und da kann sich ja jeder entsprechend seinen Bedürfnissen darauf vorbereiten.
Ich könnte meine Box jetzt sogar auf High einstellen (Abschaltung bei 11.8V) und sie wäre trotzdem 1 Woche durchgelaufen.
Hatte mir deshalb auch genau aus diesem Grund eine Verbraucherbatterie zugelegt und keine Starterbatterie, weil ich diese bis ca. 40% entladen kann ohne das diese Schaden nimmt, bei einer Starterbatterie werden max. 20% empfohlen.
Das sollte auch keine wissenschaftliche Abhandlung werden, sondern nur ein praxistauglicher Test und den haben nun Solarpanel, Batterie und Kühlbox mit dem entsprechend ausgelegten Zuleitungskabel für mich ausreichend gut bestanden.
Ich weiss noch nicht wie oft es uns in Kroatien gelingen wird im vollen Urlaubsmonat August einen Landstromanschluss zu ergattern und so sind wir doch ein Stück weit unabhängiger.
Die Kompressorkühlbox selbst kann ich nur empfehlen, 38 Liter netto Inhalt, ca. 50 W Verbrauch, sehr leise im Betrieb und sehr gute Kühleigenschaften sowie einfach in der Bedienung, Licht bei Öffnen des Deckels, sehr gute Zugänglichkeit von oben und es passen stehend etliche 1.5 Ltr. Flaschen rein. Kosten waren mal bei > 500 Euro und nun bei ca. 270 -280 Euro.
Nochmals danke für die Inputs zum Thema.

LG Michael
O 09.08.2019 um 12:24 Uhr Offline Profil Private Nachricht
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Nachrichten : 162

Noch kurzes Update nach unserer Rückkehr aus Kroatien hierzu:
Logge funktioniert wieder einwandfrei, war tatsächlich nur das Schaufelrad. Kalibrierung auf 105% und so stimmt es auch mit dem GPS überein. Auch die Kühlbox hat sich bestens bewährt, wir hatten durchweg Temperaturen oberhalb 33 Grad , Nachts ca.27 Grad. Immer kaltes Bier, aber harte Butter... (hier ein Tipp, irische Butter lässt sich auch bei Kühlschranktemperaturen noch gut schmieren).
Die Reise selbst war anfangs sehr holprig, beide Trailerreifen waren nach ca. 300 km Schrott, aufgeschlitzt vom eigenen Kotflügel... Wer hat schon 2 Reserveräder dabei... Und vergesst es in Italien Mitte August Reifen zu bekommen, geschweige denn für einen Trailer. Aber das ist eine andere längere Geschichte...
O 06.09.2019 um 16:48 Uhr Offline Profil Private Nachricht
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