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Nachrichten : 1545

Hallo,

angeregt durch die neuesten Bilder einer "Duschwannenwasserablauflochbohrung" in der Nasszelle mach ich mal ein neues Thema auf.

Vorab: mein Boot ist nicht ausgeschäumt!

Ich hatte vor, durch zwei Bohrungen meinen Bilgenzustand genauer prüfen zu können. Konkret wollte ich wissen, wieviel Wasser möglicherweise unten im Rumpf unter dem Fussboden z.B. nach einer hoffentlich nie vorkommenden Grundberührung drinne ist. Ich bin halt neugierig - und wenn's immer trocken ist - um so besser...

Da ich den Fussboden selbst nicht anbohren wollte, habe ich zwei Stellen ausgekuckt, eine hinterm Schwert und eine vor dem Schwert.

Die Stelle hinten sollte mittschiffs an der Vorderwand des Stauraumes unter der hinteren Koje sein. Da ist jetzt ein Inspektionsdeckel drin und man kann gut den Boden sehen, übrigens vermutlich ein optimaler Platz für ein eingeklebtes Echolot. Mal sehen, wenn AVALON wieder schwimmt...

Als Einbauplatz für den vorderen Inspektionsdeckel war die senkrechte Mittelwand eines Vorderkojenstaufaches vorgesehen. Oben auf wollte ich nicht, weil so ein Deckel doch etwas "aufträgt" und beim Schlafen durch die Polster unbequem durchdrückt.

ICH WARNE DAVOR, HIER EIN LOCH ZU BOHREN!
Nach den Handbuchzeichnungen geht der Schwertkasten über 30 cm vor dem Mast noch nach vorne. Ich habe noch etwas Luft einkalkuliert und bei rund 45 cm erstmal ein kleines 6mm-Loch gebohrt. Dahinter war Luft, so dass ich als nächstes ein 5cm grosses Loch gebohrt habe.

Große Überraschung! Mit dem Schwertkasten habe ich gerechnet, der war genau da, wo ich ihn vermutete, aber vor dem Schwertkasten war nicht der Bootsboden sichtbar, sondern ein einlaminierter "Zwischenboden" ungefähr in halber Höhe des Staufaches. Ich bin kurz darüber durchgekommen, so dass ich den Raum darunter nicht angekratzt habe.

Das Loch wurde erstmal wieder zugeklebt und mein Bedarf an Löchern ist vorerst gedeckt.

Rudis neueste Bilder aus der Nasszelle lassen mich mal in die Runde fragen:
@Rudi: hast Du die Löcher (beide sichtbaren) selbst gebohrt und warum?
@alle: wo habt Ihr schon Inspektionsluken gefunden/selbst gebohrt?

Das einzige Loch, was ich im Boden habe, ist unter der Küchenspüle. Ansonsten komme ich nur durch den nicht geschlossenen Zwischenraum zwischen Innen- und Aussenschale unter der Nasszellenspüle "in" meine Bilge. In der achteren Backskiste ist der Boden zwar direkt die Aussenschale, die ist aber gegenüber dem Restschiff abgeschottet.

Übrigens sollten alle Löcher möglichst gut verschlossen werden; meiner Nase nach kommt aus diesen Löchern ziemlich viel GFK-Geruch.

adele
Reinhard


O 08.04.2006 um 22:13 Uhr Offline Profil Email www Private Nachricht
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Nachrichten : 171

Hallo Reinhard,

mach bloß keinen Schweizer Käse aus deinem Schiff. Die Problematik Bilgenwasser steht für alle Tes-Besitzer. Einerseits ist es schön, dass, wenn mal die Nudelsoße auf dem Fußboden landet, man nicht alles in der Bilge hat und auch mal richtig naß wischen kann, andererseits ist die Neugier, jeden Winkel des Schiffes zu kennen, verständlich.
Auch ich weiß bisher nicht, ob unsere "Fette Anette" tatsächlich irgendwo ausgeschäumt ist und uns im Havariefall noch längere Zeit trägt. Andererseits fördern diverse Löcher in der "Zwischendecke sicher nicht die Unsinkbarkeit ...
Gerade die großen Lufträume im Vorschiff unter den Polstern müssen unbeschädigt bleiben, da sie sicher wie ein umgestülpter Eimer die Luft im Rumpf halten.
Bei unserem Schiff wurden Echolot und Logge in das Fach unter der Treppenstufe eingebaut. Dabei wurden zwei ca. 7 cm im Durchmesser messende Löcher gefräst. Sie eröffnen den Blick in die Bilge. Da es sich nach meinem Ermessen, um den tiefsten Schiffspunkt handelt, würde sicher dort das Wasser zu sehen sein - so hoffe ich jedenfalls. Solange die äußere Schiffshaut unversehrt ist, darf sich da aber eigentlich auch nichts tun.
Die Frage, was bei einer Kenterung oder einem teilweisen Volllaufen
mit dem Wasser passiert, ist bei mir auch ungeklärt.
Hat jemand bereits eine elektrische Bilgenpumpe in der TES oder eine solche Konstruktion gesehen ?

Insgesamt versuche ich immer alle Lösungen "zerstörungsfrei" an unserer TES zu installieren. So z.B. meine Solaranlage, die ich mit zwei Handgriffen komplett und rückstandslos demontieren kann.

Ein rein philosophisches Problem ist die Frage, wieviel Ausstattung die TES braucht.
Mein Schiff soll Ort der Entspannung und des Friedens sein.
Inwieweit man sich da genau die Dinge des Alltags draufziehen will, die man eigentlich im Urlaub hinter sich lassen möchte, ist die Frage.
Wird man mit MP3-Player, Laptop, und anderer Technik wirklich zufriedener ??
Sicherheit - ja !! Also GPS, Lot , Logge drauf.
Luxus - nein !! Kühlbox und Co. sind sicher angenehm, schaffen aber wieder Probleme.
Als wir im letzten Jahr 3 Wochen mit der TES unterwegs waren, brauchten wir nicht ein einziges Mal einen Landanschluß. Das 53 Watt Solarpaneel hat alle Verbraucher ausreichend versorgt. ( Logge,Lot, Licht, Handy )
Wäre meine Frau auf die sicher sehr reizvolle Idee gekommen, eine
12V-Kaffeemaschine mitzunehmen, wäre die Sache schon gelaufen.

Was ich uns auch ersparen will, ist, dass sich solche Bilder, wie man sie reihenweise auf anderen Schiffen sieht, bei uns abspielen:
Irgendeine technische Einrichtung ist ausgefallen. Man könnte auch ohne, da sie aber da ist, muß sie funktionieren. Und dann wird das ganze Wochenende gebastelt und gewerkelt und geschwitzt und GESTRITTEN.
Das haben wir auch in vielen Urlaubshäfen beobachtet.

Unser Citroen C5 hat 56 (?) elektronische Steuerteile eingebaut. Da gibt es ständig Elektronikpannen. Im Gegensatz dazu hat unser 1958er 311er Wartburg nichteinmal eine Wasserpumpe, sondern Naturumlaufkühlung. Wo keine Wasserpumpe ist, kann auch keine kaputtgehen.

Wie gesagt - das ist ein philosophisches Problem, mit dem jeder selbst umgehen muß. Wir wollen kein getuntes Hightec-Schiff und unsere TES birgt so manches zu belächelnde Provisorium. Sie ist genau das, wovon wir immer geträumt haben.

Schöne Sonntagsgrüße bei Graupelschauern


Torsten
O 09.04.2006 um 13:55 Uhr Offline Profil Email Private Nachricht
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Nachrichten : 823


Die Idee von Reinhard Wartungsluken einzubauen, finde ich nicht schlecht. Wir hatten mal ein undichtes Fenster, so dass ca.1l Regenwasser zwischen Innen- und Außenschale bis in einen Ballastkasten eingedrungen ist. Ursache war wahrscheinlich der Hochdruckreiniger, der eine Dichtung beschädigt hatte.
Grundsätzlich gehört der Zugang zur Bilge zum Standard. Und wenn diese Funktion fehlt, muss man ein wenig nachrüsten.
@Reinhard, wie hast du den unteren Ring für die Wartungsluke in den Kasten hineinbekommen? Ist der nicht steif und größer als das eigentliche Bohrungsloch?

Einen Wartungspunkt zur Bilge finde ich nicht ausreichend, weil die Tes in mehrere Kammern aufgeteilt ist.

Das alle Lösungen soweit wie möglich „zerstörungsfrei“ eingebaut werden, ist selbstverständlich. Was macht ihr, wenn das elektronische Gerät nach Jahren defekt ist oder gestohlen wurde?

Zum Thema Hightec an Bord. Ich sehe das ähnlich wie Tessi. Ich will Entspannung und nicht basteln. Letzten Urlaub hatte ich die Motorhalterung und etwas an der Stromversorgung repariert.
Obwohl das Notebook als MP3 Player, als Speicher für die Digitalbilder, DVD Player, Fernseher, Emails abrufen, Wetterbericht und nicht zu vergessen als Routenplaner bei drei Wochen Regen sehr angenehm war. Und wer auf den DVD Player verzichten kann, braucht nur einen PDA. Eigentlich reicht der vollkommen aus. Karte, Richtung und Geschwindigkeit werden angezeigt. Für den Notfall habe ich die Karten in Papierform und einen digitaler Handkompass.

Als Kaffeemaschine nehmen wir eine Bodum. Frisch und ohne Strom aufgesetzt. Wer einen Toast braucht, kann im Campingzubehör einen Aufsatz für den Gasherd kaufen. Geht genauso gut.

Zurück zu den Wartungsluken, Reinhard, ich finde deine Informationen sehr informativ.

Gruß
Carsten

O 09.04.2006 um 20:57 Uhr Offline Profil Email www msnmPrivate Nachricht
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Nachrichten : 171

Hallo Carsten,

du hast ja deine TES schon etwas länger und somit auch mehr erfahrung. sind die einzelnen sektionen tatsächlich so voneinander getrennt, dass das wasser nicht durch das ganze schiff an einem punkt zusammen läuft ?

Reinhard - wie verschließt du die Revisionsluken hermetisch ? Habe ich da etwas verpaßt ? gibt es Fotos ?


Gruß Torsten
O 09.04.2006 um 21:39 Uhr Offline Profil Email Private Nachricht
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Hallo Carsten,

ich habe als Inspektionsluk eines dieser Dinger genommen:

Dafür muss ein Loch gebohrt werden, in das der äussere Ring genau reinpasst. Der wird dann mit Sikaflex eingeschmiert und mit 6 kleinen Schräubchen in vorgebohrte Löcher ins GFK eingeschraubt.
Man muss nicht durch das Loch nach innen.
Bei Gelegenheit mach ich noch Fotos von der guten und von der "bösen" Stelle, von der ich vermute, dass dadrunter durchaus noch ein "Resthohlraum" vom äusseren Schwertkasten sein könnte, der von aussen von Wasser umspült wird.

adele
Reinhard

O 09.04.2006 um 21:56 Uhr Offline Private Nachricht
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Nachrichten : 1545

Hallo Torsten,

diese Inspektionsluken schliessen hermetisch, wenn der äussere Ring beim Einbau incl.der Schraubenlöcher mit Sikaflex eingeschmiert wird und in die vorhandene Rille des Ringes ein O-Ring eingelegt ist. (der ist leider nicht immer dabei, sollte man beim Kauf verlangen)

adele
Reinhard

Nachtrag (weil der letzte Beitrag nicht mehr geändert werden kann und das Bild nicht funktioniert):
hier das Bild einer von mir verwendeten Inspektionsluke.



O 09.04.2006 um 22:01 Uhr Offline Profil Email www Private Nachricht
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Nachrichten : 823

Die Tes wurde mit den Jahren immer weiter verbessert.
Ich kann also nur für meine "alte" Tes sprechen. Unter den Ballastkammern ist noch eine weitere Sektion bzw der doppelte Boden. Das sollte auch bei den neuen Tes Versionen so sein.
Unsere Tes hat nicht die Plastikinnenschale sondern einen Mahagoniholzausbau.

Gruß
Carsten


O 09.04.2006 um 22:03 Uhr Offline Profil Email www msnmPrivate Nachricht
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Nachrichten : 823

Die Luken sind klasse. Vielleicht werde ich auch ein oder zwei Wartungskuken einbauen.

Gruß
Carsten

O 09.04.2006 um 22:13 Uhr Offline Profil Email www msnmPrivate Nachricht
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Nachrichten : 1545

Zitat:
... sind die einzelnen sektionen tatsächlich so voneinander getrennt, dass das wasser nicht durch das ganze schiff an einem punkt zusammen läuft ?

Hallo Torsten,

ich bin mir da nicht sicher...
Der einzige Abschnitt, von dem ich weiss, dass er vom Rest ziemlich getrennt ist, ist die hintere Backskiste. Ziemlich auch nur deswegen, weil die Werft für Gasleitung (die ich inzwischen rausgeworfen und nach vorne verlegt habe) und Kabel und Wasserleitung Bohrungen durchgeführt hat, die mit Sikaflex abgedichtet sind. Nur - nach oben hin kommt irgendwann die Stelle, wo die Abschottung aufhört und man nach vorne durchkommt.

Wenn ich mir die Ritzen in der Nasszelle unter dem Spülbecken ansehe, und auch das Loch unter meiner Küchenspüle, dann glaube ich, dass ich durch diese Öffnungen sehr weit nach vorne durch kommen würde, wenn ich es versuchen würde. Von einigen Versteifungen abgesehen scheint da wenig abgeschottet zu sein.

Wie schon woanders geschrieben, ich habe ein nicht ausgeschäumtes Schiff, das nicht von der Original-Werft kommt. Mag sein, dass es auf anderen Booten anders aussieht.

adele
Reinhard
O 09.04.2006 um 22:27 Uhr Offline Profil Email www Private Nachricht
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Nachrichten : 513

Hallo,

> Bei unserem Schiff wurden Echolot und Logge in das Fach
> unter der Treppenstufe eingebaut. Dabei wurden zwei ca. 7
> cm im Durchmesser messende Löcher gefräst. Sie eröffnen
> den Blick in die Bilge. Da es sich nach meinem Ermessen,
> um den tiefsten Schiffspunkt handelt, würde sicher dort
> das Wasser zu sehen sein

Herr P. (Pol-Yacht) sagte mir, dass die tiefste Stelle vor dem Schwertkasten sei, also etwa da wo die Maststütze ist. Aus diesem Grund befinden sich Lot und Logge bei der TES von Pol-Yacht auch an dieser Stelle.

Gruß, Patrick
O 10.04.2006 um 08:30 Uhr Offline Profil Email Private Nachricht
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Nachrichten : 1545

Hallo Patrick,
Zitat:
Herr P. (Pol-Yacht) sagte mir, dass die tiefste Stelle vor dem Schwertkasten sei, also etwa da wo die Maststütze ist. Aus diesem Grund befinden sich Lot und Logge bei der TES von Pol-Yacht auch an dieser Stelle.

Mit der tiefsten Stelle wird er möglicherweise recht haben (wird sich mit der unteren Treppenstufe nicht viel tun), aber "vor dem Schwertkasten, an der Maststütze"....
Kannst Du das nochmal näher spezifizieren?
Wie ich oben schrieb, muss ich von der Maststütze mindestens 50 cm weit nach vorne, um überhaupt aus dem Bereich des Schwertkastens rauszukommen. Wie weit sind denn Deine Instrumente vom Mast entfernt?

adele
Reinhard


O 10.04.2006 um 09:10 Uhr Offline Profil Email www Private Nachricht
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Nachrichten : 1545

Zum Thema sind drei neue Bilder im Bereich TES/Innen/Ausbau mit dem hinteren Inspektionsluk zu sehen.
Dabei ist auch erkennbar, dass es zumindest in diesem Bereich mit einer Abschottung nicht weit her ist.

adele
Reinhard
O 10.04.2006 um 09:15 Uhr Offline Profil Email www Private Nachricht
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Nachrichten : 337

Bei der Übergabe meiner nagelneuen TES hatte ich mit dem Händler zusammen den Wasserkran am Spülbecken getestet. Das Wasser lief gut, aber der Abfluss war zu. Als der Händler dann den Siphon demontierte, lief das im Spülbecken angestaute Wasser unter den Spülenschrank und in die Leerrohre.

Zusätzlich zum Stromkabel für die Wasserpumpe wollte ich ein 12V und ein 220V Kabel in das Leerrohr vom Spülbeckenschrank zum Waschbeckenschrank einziehen. Beim Einziehen mit Hilfe des vorhandenen Wasserpumpenkabels verhakte sich die Klebestelle und riß schließlich, sodaß ich wirklich nur ein leeres Rohr hatte. Trotz vieler Versuche mit allen möglichen Hilfsmitteln gelang es mir nicht, einen Draht in das Leerrohr einzuschieben. Es blieb mir nichts anderes übrig, als das Ende des Leerrohres durch Probebohrungen zu suchen, was mir ja auch nach dem 2.Versuch gelungen ist. Wie man sieht, endet das Leerrohr unter dem Boden und es war schlicht unmöglich einen Draht durch Schieben einzuführen.


O 10.04.2006 um 14:46 Uhr Offline Profil Email www ICQ PagerICQaimyimmsnmPrivate Nachricht
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Nachrichten : 1545

Hmmm, viel mehr als "ach du scheixxe" fällt mir dazu nicht ein.

Erinnerst Du Dich an meinen Beitrag, wo ich davor warnte, mit dem vorhandenen Stromkabel ein neues durch die Decke zum Mast zu ziehen...

Und - ist das Wasser jetzt draussen, oder sumpft es im Leerrohr vor sich hin? Tip: bei Lage einen Lappen vor das Loch legen

adele
Reinhard
O 10.04.2006 um 16:04 Uhr Offline Profil Email www Private Nachricht
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Nachrichten : 171

Reinhard, Du betonst immer, dass Deine TES nicht ausgeschäumt ist, weil es sich um einen Lizenzbau handelt.
Wer hat je die Ausschäumung im Original gesehen ??
Wäre beispielsweise der erstaunlich große Hohlraum hinter deiner Revisionsklappe ( siehe aktuelle Fotos ) bei Original ausgeschäumt ?
Macht es Sinn, solche Hohlräume im Nachhinein mit Bauschaum oder Styropor zu beschicken ?

Wer hat Erfahrung ??

Gruß Torsten
O 10.04.2006 um 18:34 Uhr Offline Profil Email Private Nachricht
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Hallo Torsten,

ich weise regelmäßig auf meine nicht ausgeschäumte Version hin, stimmt. Wenn ich's nicht mache, kommen garantiert Folgebeiträge im Stil von "wieso? bei mir ist aber..."
Sorry, ich wills nicht betonen, nur als Info mitgeben.

Ich habe selbst noch keine Ausschäumung gesehen. Ich weiss aber, dass normaler Bauschaum zwei große Nachteile hat. Bei meiner früheren Conger-Jolle hat ein Vorbesitzer mit Bauschaum Hohlräume ausgeschäumt. Da die Jolle am Schwertkasten undicht war, kam Wasser ins Innere und der Bauschaum hat sich völlig mit Wasser vollgesogen. Bauschaum ist im Normalfall (es mag auch anderen geben, weiss ich aber nicht) nicht geschlossenporig, sondern saugt Wasser auf wie ein Schwamm. Ich musste das Zeugs mühselig durch kleine Inspektionsluken mit nem Taschenmesser in kleinen Stückchen rausschneiden.
Ausserdem ist es ohne genügende Erfahrung gefährlich, weil Bauschaum aus der Sprühdose undefiniert "wächst". Soll heissen, das Volumen nimmt , wenn das Zeugs die Dose verlässt, in unkontrollierbarem Maße zu. Wenn Du in einen Hohlraum zuviel reinsprühst, kann Dir der Raum durch die Volumenzunahme platzen.

Haben wir nicht hier im Forum schon mal über Alternativen sinniert? Ich meine, dass da schon Tischtennisbälle, Spielbälle aus Kinderbelustigungsecken von McDonald, Styroporkugeln oder Styroporverpackungschipsund ähnliches Thema waren. Auch habe ich mal gelesen, dass jemand leere zugeschraubte PE-Flaschen in alle Hohlräume gestopft haben soll.

Obs hilft, weiss ich nicht. Man müsste a) viele Löcher bohren und b) Tischtennisbälle oder ähnliches mit Pressluft in die letzten Ritzen reinpusten; mit Reinstopfen von Hand kriegste wahrscheinlich nicht genug in die entlegenen Ritzen rein.

Ich habe jetzt mal parallel nochmal gesucht - das Thema gabs im Bereich "Ausstattung" unter "Lenzpumpe" schonmal...
Darum hör ich jetzt hier mal auf

adele
Reinhard



O 10.04.2006 um 22:19 Uhr Offline Private Nachricht
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Nachrichten : 513

> Mit der tiefsten Stelle wird er möglicherweise recht haben
> (wird sich mit der unteren Treppenstufe nicht viel tun),
> aber "vor dem Schwertkasten, an der Maststütze"....
> Kannst Du das nochmal näher spezifizieren?

Also bei mir befinden sich Lot+Logge zwischen den beiden Staufächern unter den Vorkojen. Nicht ganz mittig, sondern eher etwas in Richtung achtern, also in Richtung Maststütze. Wo nun auf den cm genau die tiefste Stelle ist, kann ich Dir aber auch nicht sagen.

Wegen der Ausschäumung werd ich mal genauer gucken, ob ich da irgendwas von sehen (bzw. fotografieren) kann. Ich meinte mal irgendwo gelesen zu haben, dass die Ausschäumung sinnvoller Weise natürlich kein Wasser aufnehmen kann, weil sonst die Ausschäumung ja nun absolut keinen Sinn machen würde. Wenn sie sich vollsaugen würde, käme es ja auf's Gleiche bei raus als wenn gar keine Ausschäumung vorhanden wäre, lediglich dass sich das Boot etwas langsamer mit Wasser füllt.

Ich habe ja herausnehmbare Ballastsegmente. Letztes Jahr hatte ich mal ein Teil rausgenommen, um zu gucken, ob's da feucht ist: alles knochentrocken! Ich hoffe mal, dass es so bleibt

Gruß, Patrick


O 11.04.2006 um 08:19 Uhr Offline Profil Email Private Nachricht
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Nachrichten : 441

Zitat:
Ein rein philosophisches Problem ist die Frage, wieviel Ausstattung die TES braucht.

Torsten, Du hast einen schönen Satz geschrieben. Auf der Bootsmesse habe ich mir eine Hanse angeschaut und mich gewundert, wieso der Preis des Ausstellungsbootes so viel höher liegt als der Listenpreis. Zusammen mit dem Vertreter haben wir festgestellt, dass für fast 25 T€ Elektronik eingebaut war, dazu eine überdimensionierte Maschine, und und... , angeblich wünschen die meisten Kunden solche "vollausgestattete" Boote.
Die Erfahrung mit elektronischen Spielerein in unseren Autos hat fast jeder gemacht, das Problem ist dort, dass durch die ausgeklügelten Preislisten der Hersteller man gezwungen ist, bestimmte Sachen mitzunehmen, die man eigentlich nicht braucht und nicht möchte. Bei meinem inzwischen sechs und halb Jahre alten BMW sind so viel elektronischen Teile ausgefallen und ausgetauscht worden, was immer ein riesiges Loch ins Portemonnaie reißt, dass mir langsam die Lust an diesem sonst sehr robusten und schönen Auto vergeht. Fakt ist, dass es die meisten Kunden wirklich wünschen, erfahrungsgemäß sind "nackte" Gebrauchtautos kaum an den man zu bringen.
Aber bei unseren Booten haben wir noch die Wahl, was wir einbauen oder lieber lassen.
O 11.04.2006 um 10:12 Uhr Offline Profil Private Nachricht
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Nachrichten : 823

Im Katalog werden die Inspektionsluken mit der Eigenschaft Schwallwasserdicht beschrieben.
Was bedeutet das? D.h. mit einem Schlauch kann man auf den Deckel spritzen und kein Wasser dringt ein? Und unter Druck tritt Wasser ein? Ich hatte so einen Deckel im Kajak. Wenn man sich auf das hintere Teil von Kajak setzt und der Deckel somit unter Wasser ist, hatte ich hinterher Wasser in der Kammer.

Gruß
Carsten

O 12.09.2006 um 09:52 Uhr Offline Profil Email www msnmPrivate Nachricht
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Nachrichten : 1545

Hi Carsten,

"schwallwasserdicht"?
So wie die Dinger konstruiert sind, müssten die eigentlich dicht sein. Wenn man den Rand mit Sikaflex einklebt und verschraubt, ist der sicher dicht. Unter dem Deckel ist in einer Nut des "festen" Teiles ein O-Ring, der beim Einschrauben des Deckels durch diesen fest zusammengedrückt wird. Wenn man sich drauf setzt, wird dieser noch fester angedrückt, wird also noch dichter sein.

Ich weiss allerdings, dass mancherorts diese Inspektionsluken auch ohne (!) O-Ring-Dichtung verkauft werden. Also aufgepasst!

adele
Reinhard
O 12.09.2006 um 14:34 Uhr Offline Profil Email www Private Nachricht
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Nachrichten : 823

Hallo Reinhard,

du hast mich neugierig gemacht. Schwups zwei Inspektionsluken gekauft und eingebaut. Mein Schiff besitzt hinten und vorne jeweils 4 Kammern. In den Kammern ist das GFK mit der weißen Farbe eingestichen.
Was ist das eigentlich für eine weiße Farbe?

Gruß
Carsten
O 21.10.2006 um 20:48 Uhr Offline Profil Email www msnmPrivate Nachricht
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Nachrichten : 1545

Hi Carsten,

keine Ahnung, was das für 'ne Farbe ist. So wie die sich anfühlt, ist die sehr hart und vermutlich ein 2-komponenten-Zeugs, das ziemlich schnell trocknet. Erinnert mich irgendwie an die 2-Komponenten-"Bilgenfarbe"(sorry, ich weiss nicht mehr, was das für'n Zeugs war), mit der ich seinerzeit den Innenraum meiner Conger gestrichen hatte. Andererseits glaube ich nicht, dass die Polen so'n teures Zeugs für Innenflächen verwenden würden...

Allerdings glaube ich auch, dass diese Farbe den Polyester-Geruch verringert - da wo sie aufgetragen wurde.

adele
Reinhard
O 23.10.2006 um 12:00 Uhr Offline Profil Email www Private Nachricht
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Nachrichten : 823

Ich denke auch, dass der Geruch durch die Farbe verhindert wird.

Selbst die Auftriebskammern sind weiss und stinken nicht.

Gruß
Carsten

O 23.10.2006 um 15:20 Uhr Offline Profil Email www msnmPrivate Nachricht
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Nachrichten : 1545

Hallo allerseits,

ich grabe mal alten Kram wieder aus...

In den letzten Beiträgen hier ging es um weisse Farbe, die das GFK in Hohlräumen abdeckt. Vermutungen, was das für'n Zeug ist, gabs ja schon.

Da bei mir mal wieder was zum Anstreichen ansteht, mal nachgefragt: Weiss inzwischen jemand, was das für 'ne Farbe ist?

Oder kann eine weisse Farbe empfehlen, die
a) so dickflüssig ist, dass kleine Unebenheiten "zugeschmiert" werden
b) schnell trocknet
c) dann möglichst schnell hart (!) ist
d) und sofort aufhört nach Farbe zu stinken

Ich will keinen Lack nehmen, der nach drei Wochen immer noch Lösungsmittel ausdünstet. Wobei ich eine gewisse Abneigung gegen wasserlösliche Farben nicht verschweigen will, denn die, die ich hier am Haus verwendet habe, lösen sich im Laufe der Zeit wieder auf, wenn sie öfters mal feucht werden - und sei es durch Kondensationsfeuchte.

Any Ideas?
Viele Grüße
Reinhard


O 04.02.2007 um 19:26 Uhr Offline Profil Email www Private Nachricht
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Nachrichten : 23

Hallo Reinhard,
schau doch mal unter dem folgenden link nach. Das müßte das Richtige sein. Wie und ob das nach Aushärtung riecht weiß ich aber auch nicht.

http://www.bootsservice-behnke.de/info/Verarbeitung/Topcoat/topcoat.html

Gruß Thomas
O 07.02.2007 um 19:08 Uhr Offline Profil Private Nachricht
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