grafikgrafikgrafik
Anmelden / Registrieren
Home | Impressum
Navigation

Allgemeines
grafik Startseite
grafik Nachrichten
grafik Flohmarkt
grafik Fotoalbum
grafik neue Fotos
grafik Forum
grafik neue Beiträge
grafik Hilfe

grafik TES
grafik Infos
grafik Forum
grafik Fotoalbum

grafik VIVA u.a.
grafik Infos
grafik Forum
grafik Fotoalbum


grafik
| Forum-Index | Forum-Statistik | Registration/Login | Suche |

 ForumIndex  »  Anschaffung  »  TES Werft - neue Eigentümer
  Erster Beitrag | Letzter Beitrag Forum Automatische Benachrichtigung deaktivieren     Thema drucken
AutorSeite: 1.3333333333333 von 
Erwin Drucken  Λ

Forum

Nachrichten : 35

Patrick, wie verhält sich die Tes 246 so beim Segeln. Mit meiner TES 720 bin ich bei den ganz Langsamen im Club. Der Vorbesitzer hat die TES 720 u.a. verkauft weil Sie so langsam ist und nicht richtig hoch am Wind segeln kann … Läuft die TES 246 Versus besser ?

Yougurtbechersegler


O 30.07.2020 um 11:20 Uhr Offline Profil Email Private Nachricht
Erwin Drucken  Λ

Forum

Nachrichten : 35

TES 246 in Polen Kaufen ? Meine TES 720 wurde von Jacek Zychlinski ausgebaut, der offenbar den Rumpf von TES bezieht und dann auf Kundenwunsch ausbaut. Auf seiner Website habe ich gesehen, daß er nun auch eine TES 246 Versus ausgeliefert hat.

Patrik, hattest Du Dir neben der TES Werft auch den Jazek Zychlinski http://www.jachty-zychlinski.pl/index-de.php angesehen?

Wer hat noch Erfahrung mit der Werft von Jacek Zychlinski ?

Yougurtbechersegler


O 30.07.2020 um 11:25 Uhr Offline Profil Email Private Nachricht
patrick71 Drucken  Λ

Forum

Nachrichten : 502

Hallo Erwin,

also eine Rennziege ist sicherlich auch die 246 nicht. Ich bin bislang eine Yardstick-Regatta mitgesegelt. Da es keinen offiziellen Yardstick für die 246 gibt, hat man mir eine 114 gegeben. All die anderen Boote bei uns am Steg haben schlechtere Werte (größer 114), mir war also schon von Anfang an klar, dass ich keine große Chance auf einen guten Platz haben werde. Dazu kommt, dass mein Ruder 1,40m Tiefgang hat, das Steinhuder Meer aber nicht so tief und sehr schlammig ist. Das Ruder lief also die meiste Zeit durch den Schlamm oder klappte hoch, wodurch das Boot durch den extremen Ruderdruck kaum zu steuern war. Mein untergebauter E-Motor hat keinen Faltpropeller, wodurch die Schraube die ganze Zeit mitläuft und sicherlich auch noch etwas bremst.

Am Ende hab ich die Ziellinie als Vorletzter überquert, allerdings in falscher Richtung (dachte, das wäre egal), dadurch hab ich nochmal drei Strafminuten bekommen. Nach der Yardstick-Berechnung hab ich dann den letzten Platz belegt. Ich hab nun viele Ausreden, warum ich so schlecht war, aber vielleicht bin ich auch einfach nur schlecht gesegelt


Mittlerweile habe ich ein kürzeres Ruder, das ich bislang aber nur einen Tag testen konnte. Und siehe da: ein anderes Boot vom Steg, das einen der oberen Plätze hatte, ist nicht mehr an mir vorbei gekommen. Vielleicht besteht also noch Hoffnung. Ab morgen bin ich in Holland und treffe mich dort mit Roman und ein paar seiner Freunde. Dann können wir mit zwei 720ern und zwei 246ern segeln und die Geschwindigkeiten vergleichen. Ich werde berichten...

Thema Zychlinski: für mich war das keine Option dort ein Boot zu kaufen. Der originale Ausbau von TES Yacht gefiel mir sehr gut, aber das ist natürlich auch Geschmackssache, auf jeden Fall ist es preislich wohl deutlich günstiger. Ich hab nur gehört, dass der eine Käufer der 246 nicht ganz so zufrieden ist. Aber das kann natürlich auch eine Ausnahme sein. Aber warum kann ich dir nicht sagen. Ich werde ihn nächste Woche in Holland treffen.

Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich sehr zufrieden mit dem Boot bin. Qualitativ alles sehr gut. Leider ein paar kleine Kratzerchen im Holz hier und da, aber das bleibt bei Handarbeit wohl nicht aus. Ich könnte mir vorstellen, dass das Boot etwas mehr Ballast vertragen könnte. Ich habe die Kurzkiel-Version mit 500kg. Das Schwert wiegt gefühlt nichts. Erst hieß es 120kg, dann 90kg, letzte Aussage war, dass er sich nochmal informieren will. Ab 15 Knoten Wind muss ich reffen, allerdings ist die Segelfläche mit ca. 34qm auch sehr groß. Bin neulich bei einem Freund mit einer Rethana mitgesegelt. Bei 25 Knoten ungerefft.... Vielleicht könnte ich noch etwas Ballast in die Bilge packen, aber schneller wird das Boot dann auch nicht... mal sehen...

Gruß
Patrick


O 31.07.2020 um 10:16 Uhr Offline Profil Email Private Nachricht
patrick71 Drucken  Λ

Forum

Nachrichten : 502

Interessanter Artikel:

https://zeglarski.info/artykuly/znani-i-nieznani-piotr-grzegorski/


Hier die deutsche Übersetzung (mit google translate)...


O 31.07.2020 um 12:40 Uhr Offline Profil Email Private Nachricht
Gernot Drucken  Λ

Forum

Nachrichten : 146

Hallo Pattrik -
eine Rennziege wird unser Boot sicher nie - alleine das Gewicht auf diese Größe bremst. Beim Vergleich mit anderen Booten musst du dich meiner Ansicht nach auf gerade noch trailberbare Boote mit voller Stehhöhe (deutlich über 175 cm) und wohnlicher Holzausstattung konzentrieren. Und da gibt es nur sehr wenig vergleichbares. Natürlich sind Boote mit vergleichbarer Länge, hohem Kunststoffanteil und Raumhöhen von 155 cm oder gar darunter meist mit einem Gesamtgewicht um die 1500 kg spritziger. Aber bereits ab 7-8 kn läuft die TES246 im Vergleich sehr gut.
Wenn du für euer Flachwasserrevier ein gekürztes Ruder hast, welches durch Verbreiterung annähernd die gleiche benetzte Fläche aufweist wie das Original-Ruderblatt, wirst du wesentlich später reffen als mit einem einfach gekürzten oder gar mit einem schräg gestelltem Originalruder. Mit einem solchen Spezialruder (Foto hast du erhalten) reffe ich nun ca 3-4 kn später als mit dem gekürzten Originalruder. Zudem besteht mein Spezialruder aus einer Alutafel, was den weitern Vorteil hat, dass es nach Grundberührung mit Auslösung des Ruderfalles nur kurz hoch kommt und danach wieder fast vollständig in die Ausgangslage zurück fällt - fazit es bleibt Lenkbar. Das gekürzte Originalruder ist nach Auslösung einfach aufgeschwommen, wodurch kaum noch Ruderwirkung vorhanden war.
Aber am besten läuft unser Boot natürlich mit dem Originalruder, jedoch nur, wenn du dieses voll ausfahren kannst. Bereits wenige cm Schrägstellung bewirken drastisch erhöhte Ruderkräfte bei verringerter Wirkung da die Vorbalance fehlt. Zudem beansprucht es ganz erheblich die Beschläge, was bei stärkerem Wind zur Beschädigung (Bruch) der Ruderanlage führen kann. Deshalb bieten einige Bootsbauer bei uns am Neusiedlersee zu relativ hohen Preisen Umbauten für vergleichbare Ruderanlagen an.
LG
Gernot
O 03.08.2020 um 21:44 Uhr Offline Profil Email Private Nachricht
Springe zu :  
   
CP-Splatt 1.0


grafik
grafikgrafikgrafik